Meditation

Übung der körperlichen und geistigen Entspannung, Abschalten aller Äusseren Einflüsse, Versenkung in die eigene Tiefe und Stille, Hören in das Innere, still werden von äusserer Aufruhr, Beruhigung der Sinne und kontemplative Schau des inneren Wesens (--> Shisei)

In den Kampfkünsten werden die Meditationspraktiken des Zen geübt. Sie ist für das Verständnis der Kampfkunst (Do) unerlässlich.
Man unterscheidet grundsätzlich drei Formen der Zen Meditation:

Formen der Meditation

  • Zazen      -    Meditation im Sitzen
  • Tachizen  -    Meditation im Stehen
  • Kinhin      -    Meditation im Gehen

 

 

 

Andere Formen der Meditation

Chakra Energie

Chakras sind Vitalpunkte am menschlichen Körper in der indischen Gesundheitslehre.
Die Chakra sind Punkte, an denen Seelisches und Körperliches ineinander übergehen
und sich gegenseitig durchdringen.

Die sieben Hauptchakra (das Bild links), die als Zentren vitaler Lebensenergie und übersinnlicher
Wahrnehmung gelten, liegen entlang der Wirbelsäule. Davon befinden sich die ersten sechs Chakra
innerhalb des stofflichen Körpers, während das siebte ausserhalb von diesem über dem Scheitelpunkt
des Kopfes ruht.
Im indischen Yoga werden durch besondere Übungen die Chakrapunkte aktiviert. Beginnend mit dem
ersten unteren , setzt der Yogi eines nach dem anderen nach oben gehend in Kraft. In jedem einzelnen
Chakra erfährt er eine besondere Art von Glückseligkeit (Ananda). Durch die Aktivierung der Chakra
verwirklicht er auch besondere Formen der Erkenntnis und inneren vitalen Kräfte.

Beschreibung der sieben Chakras

Anschliessend beschreibe ich ein paar Entspannungsübungen, die jedermann durchführen kann.

     
 

Übungen:

 

 

Übung1

richtig Atmen
Aufwand ca. 15min

Nehmen Sie sich jeden Tag Zeit, um Ihren Geist zu entleeren und still zu werden, konzentrieren
Sie sich auf Ihre Aura [Lexikon]. Dabei stellen Sie sich vor, dass Sie selbst und Ihre Aura rein sind
und dass die Umgebung, mit der Sie in Berührung kommen, ebenfalls gereinigt wird.

Schritt Anweisung
1. Strecken und dehnen Sie sich ausgiebig, dadurch kann Ihr Körper Verkrampfungen
lösen, die die Bauchatmung erschweren würden.
2. Setzen Sie sich zunächst einmal bequem hin, und beginnen Sie den Raum um sich herum zu
spüren. Wie fühlt er sich an ? Sauber ? Oder vollgestopft, verunreinigt ? Spüren Sie Blockaden ?
Die Aura muss sich unbedingt im Gleichgewicht befinden: Fühlen Sie sich in Ihrer Mitte - oder
zu weit oben oder unten ? Wenn die Aura weit über den Kopf ragt, ist meistens zuwenig
Energie in den Füssen. Oder haben Sie keine Ahnung wie sich der Raum anfühlt ?
Das weist auf eine Blockade in ihrem System hin - die Energien können nicht ungehindert
fliessen, und irgendwo herrscht ein Energiemangel.
3.

Unten
Als nächstes beginnen Sie, richtig zu atmen. Atmen Sie kräftig aus, dann ruhig ein, und
füllen Sie dabei den unteren Teil der Lungen, indem Sie den unteren Teil des Zwerchfells
einschalten; bei der Ausatmung übt es einen sanften Druck auf die Bauchorgane aus, bei
der Einatmung hebt sich die Bauchecke.
Mitte
Füllen Sie nun den mittleren Bereich der Lungen. Dabei weitet sich der Brustkorb.
Oben
Die Schultern heben sich leicht, und der Bauch wird leicht eingezogen, wodurch sich
die oberen Bereiche der Lunge füllen.

Dieser Atemvorgang besteht nicht aus drei Abschnitten , sondern ist eine fliessende
Bewegung. Atmen Sie langsam aus. Halten Sie den Brustkorb in seiner Position. Der
Bauch zieht sich zunächst etwas ein, wenn die Luft aus den Lungen entweicht, hebt sich
die Bauchdecke wieder.
Das ist die Grund-Atemtechnik, die bei allen Atemübungen angewendet wird.

4. Atmen Sie nun siebenmal auf diese Weise, und zwar den Rücken entlang aufwärts,
dann siebenmal an der Vorderseite abwärts.
Spüren Sie was Sie tun und gehen Sie jedes mal ein wenig weiter aus sich heraus.
Beobachten Sie, wie weit Sie im Verlauf des Ein- und Ausatmen kommen und
bilden Sie die Form eines Eis.
5.

Als nächstes wiederholen Sie diese Übung, indem Sie den Atem die rechte Körperseite
hinauf wandern und entlang der linken hinab wandern lassen. Beim Einatmen wandern Sie
aufwärts und beim Ausatmen abwärts, siebenmal.

6. Nun ist der Sie umgebende Raum sauber. Er hat einen Angenehmen Geruch und Klang,
seine Qualität hat sich verbessert.
Wenn Sie Ihren Raum derart leeren und mit der Vorstellung von all den schönen Dingen,
die Sie lieben füllen, fliesst ein Grossteil der schlechten Schwingungen ab.

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Übung1_1

Energie spüren
Aufwand ca. 15min

Vor dieser Übung sollte der Raum gesäubert sein wie es in Übung 1 beschrieben wird. Am besten führen Sie Übung 1 und Übung 1_1 unmittelbar hintereinander aus. Wichtig bei dieser Übung ist auch , dass Sie wieder eine möglichst bequeme Stellung einnehmen.

Schritt Anweisung
1.

Denken Sie nun an den Raum unter Ihren Füssen. Machen Sie sich die Chakras in Ihren Füssen bewusst - sie müssen besonders gut entspannt werden, denn sie bewirken Reaktionen im Stirnchakra.

2. Entspannen Sie die Zehen und die Zehenzwischenräume, umfassen Sie im Geist die Ferse. Streicheln Sie in Ihrer Vorstellung die Fusssohlen und spüren Sie, wie die verschiedenen Energien dort beginnen, positiv zu strahlen. Denken Sie an warmes Wasser, weiches Gras oder Morgentau, bis die Füsse sich entkrampfen.
3. Wenn die Ferse entspannt ist, entspannt sich der ganze Fuss, und die Energieströme steigen durch die Knöchel auf. (Sie spüren diesen Energiestrom vielleicht wie warmes oder kaltes Wasser oder ein Kribbeln). Lassen Sie Ihren Geist nun zu den Knien wandern, und setzen Sie alle negative Energie, die sich dort angesammelt hat, frei.
4. Wenn Sie sich wohlig und entspannt fühlen, öffnen sich Ihre kleinen Zentren. Wandern Sie nun zur Hüfte weiter. Die Chakras dort fühlen sich entspannt und positiv an, sie pulsieren kräftig. Wandern Sie weiter in den Bauch; lassen Sie alle Anspannung aus ihm heraus fliessen.
Als nächstes wandern Sie in die Lungen.Versuchen Sie den Luftaustausch, der in Ihnen stattfindet, zu spüren; sie fühlen sich weiss und rein an, ihre Ausstrahlung stärkt den ganzen Körper.
5.

Sie fühlen sich gestärkt und sehr lebendig. Die Energien strömen in Sie ein, wie ein Strom fliessen sie durch die Zehen und in die Wirbelsäule, die sofort reagiert, sich entspannt und öffnet. Ungehindert kann so die Energie der Erde aufsteigen und sich mit der kosmischen Energie vereinigen. Stellen Sie sich den Scheitelpunkt als eine goldene Fontäne vor, die kosmische Energien anzieht und Sie in ein leuchtendes Lichtwesen verwandelt.

6. Nun ist der Sie umgebende Raum sauber. Er hat einen Angenehmen Geruch und Klang,
seine Qualität hat sich verbessert.
Wenn Sie Ihren Raum derart leeren und mit der Vorstellung von all den schönen Dingen,
die Sie lieben füllen, fliesst ein Grossteil der schlechten Schwingungen ab.
7. Wenn Sie sich und Ihren Raum gereinigt haben, werden verstärkt Energien umgewandelt. Sie ziehen nun vermehrt kosmische Energie an, ebenso die Kräfte der Erde. Sie ziehen sie an und wandeln sie um, und was Sie nicht verwerten, wird von der Erde absorbiert.

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Übung1_2

Entspannungsübung

Vor dieser Übung sollte der Raum gesäubert sein wie es in Übung 1 beschrieben wird. Am besten führen Sie Übung 1 und Übung 1_1 unmittelbar hintereinander aus. Wichtig bei dieser Übung ist auch , dass Sie wieder eine möglichst bequeme Stellung einnehmen.

Schritt Anweisung
1. Machen Sie es sich bequem, schliessen Sie Ihre Augen. Sie fühlen sich wohl, sicher und friedvoll. Nehmen Sie sich vor, dass Geräusche Sie nicht stören werden. Versuchen Sie jetzt, Ihre Haut zu spüren. Wie fühlen sich die Kleider auf der Haut an ? Spüren Sie ganz bewusst, werden Sie sich auch Ihrer Muskeln und Ihrer Knochen bewusst.
2.

Beginnen Sie nun mit einer ganz einfachen Übung:
Wandern Sie im Geist durch Ihren Körper, indem Sie das Prinzip der Gegensätzlichkeiten anwenden - anspannen / loslassen, verspannt/ locker, hart/weich. Beginnen Sie bei den Füssen. Sie atmen tief und langsam ein und spannen dabei die Zehen an. Nun atmen Sie sanft und langsam aus und entspannen sie dabei wieder. Massieren sie in Ihrer Vorstellung die Zehenzwischenräume von oben nach unten, dann den Rist und die Ferse. Lassen Sie auch die geringste Anspannung los. Allmählich beginnt das Schwingungsfeld im Bereich Ihrer Füsse sich zu verändern, Sie fühlen sich ausgesprochen wohl und angenehm entspannt. Die Umrisse der Füsse beginnen, langsam zu verschwinden - lösen Sie sie nach und nach vollkommen auf. An ihrer Stelle sehen Sie nun langsam vibrierende Energiefelder.

3.

Wandern Sie weiter zu den Waden. Atmen Sie tief ein, und spannen Sie sie an, nehmen Sie ihre Form bewusst wahr. Beim langsamen ausatmen lassen Sie die Anspannung los, immer mehr, bis sich die Beine lang und länger anfühlen. Gehen Sie in Ihrer Vorstellung durch Sie hindurch, durch das Muskelgewebe und die Knochen. Nach und nach lösen sich die Waden auf.

4. Atmen Sie wieder tief ein, und erfühlen Sie die Konturen der Knie. Atmen Sie ganz langsam aus, und lösen Sie alles Negative in diesem Bereich auf. Berühren Sie sie im Geiste, und beginnen Sie mit der Auflösung.
5. Als nächstes Konzentrieren Sie sich auf die Gesässbacken. Atmen Sie wieder tief ein, und pressen Sie sie fest zusammen; atmen Sie aus, und lockern Sie sie ganz langsam.
Entspannen Sie nun das Grundchakra an der Basis des Rückengrats, bis dieser Bereich sich angenehm anfühlt. Das Wohlgefühl steigert sich nun zu einer umfassenden Empfindung, Sie riechen und fühlen sich umgeben von schönen Düften.
6. Wandern Sie nun in den Unterleib weiter. Atmen Sie tief und kräftig ein, halten Sie den Atem kurz an und straffen Sie dabei die Bauchdecke. Beim Ausatmen entspannen Sie diesen Bereich. Der Bauch fühlt sich nun weich an und beginnt, sich aufzulösen.
7. Jetzt wandern Sie mit Ihrem Bewusstsein in das Sonnengeflecht über dem Nabel, den Solarplexus. Atmen Sie tief einm stellen Sie sich dabei seine Struktur vor. Beim Ausatmen weichen Sie seine Umrisse auf, lassen sie los und beginnen, auch Ihre Organe, das Muskelgewebe und die Zellen aufzulösen. Stellen Sie sich einen Sonnenstrahl vor, der diesen Bereich in pures Licht, wie strahlendes Gold, taucht, das Sie reinigt.
8. Sie sind nun ganz ruhig. Stellen Sie sich jetzt alle Nervenendenplatten im unteren Körperbereich vor, alle dort liegenden Akupunkturpunkte, die ein warmes Licht ausstrahlen. Das Licht durchdringt Sie immer mehr. Der goldene Energiestrom fliesst vom Wurzelchakra durch das Rückgrat in Ihrem Körper aufwärts zum Sonnengeflecht und weiter in das Herzchakra. Das Herz beginnt, sich aufzulösen, es öffnet sich wie eine Blume. Schauen Sie hinein und betrachten Sie das goldene Energiezentrum in seinem Innern. Atmen Sie tief ein, und beim Ausatmen lassen Sie die Schulten fallen.
9. Wandern Sie nun entlang der Arme zu den Händen. Schicken Sie ein Gefühl der Entspannung in die Handflächen, und erspüren Sie Ihre Hände, sie sich weich anfühlen. Die Finger beginnen sich aufzulösen, dann das Handgelenk. Die Hände haben ein transparentes Aussehen angenommen, sind zu strahlenden Energiewirbeln geworden. Sie empfinden eine grosse Ruhe und fühlen sich völlig entspannt.
10.

Als nächstes Wandern Sie in die Ellenbogen. Berühren Sie sie in Ihrer Imagination. Erfühlen Sie die Schultern und den Rücken, währen der goldene Energiestrom durch die Kanäle der Wirbelsäule aufwärts steigt.
Die rechte und die linke Körperhälfte sind in völligem Gleichgewicht.

11. Jetzt entspannen Sie den Hals, die Kehle. Negativität in diesem Bereich löst sich auf. Das Gefühl der vollkommenen Ruhe wird stärker, breitet sich auch hier aus. Ihr Gesicht fühlt sich weich an, während Sie Lippen und Kiefer entspannen. Der Energiestrom erreicht den Gaumen und steigt weiter in die Hypophyse und in die Zirbeldrüse.
12. Sie wandern zu Ihren Augen. Obwohl Sie die Augen geschlossen halten, sehen Sie, als wären sie geöffnet. Stellen Sie sich die Augen wie zwei Brunnen vor, durch die Sie hindurchschauen können, immer tiefer und tiefer, bis sich ein Gefühl des Schwebens einstellt. Sie schweben nun in Ihre Stirn und in sas Dritte Auge, den Bereich zwischen den Augenbrauen.
13. Entspannen Sie jetzt die Ohren und den Hinterkopf. Stellen Sie sich vor, wie sich alle Akupunkturpunkte in Ihrem Körper öffnen und entfalten. Ihr Körper erstrahlt nun mit unzähligen Lichtpunkten - wie die Sterne einer Galaxis. Sie sehen sich als einen strahlenden Lichtkörper.
14. Eine perlmuttfarbene, strahlende Gestalt nähert sich und schmückt Ihren Kopf mit einem Blütenkranz - Rosen, Lilien Jasmin, was immer Sie mögen. Riechen Sie daran, streicheln Sie die Blüten. Die Gestalt berührt Sie, und durch Ihre Hände strömt Energie in Ihren Körper. Durch den Scheitel ergiesst sich ein Strom reinigender Energien in ihn und schwemmt alles Negative fort, nimmt Spannungen und Ängste mit sich, Müdigkeit und Krankheit. Durch die Poren verlassen diese den Körper; Sie sehen, wie sie als kleine Schmutzpartikel davonschweben und sich entfernen, bis Sie nur noch von Reinheit und Klarheit umgeben und durchdrungen sind.

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Übung2

Grundchakra

Vor dieser Übung sollten Sie völlig entspannt sein. Benutzen Sie dazu die Entspannungsübungen Übung 1_1 oder die Übung 1_2.

Im Grundchakra sind die Erinnerungen an die verschiedenen Phasen der Evolution gespeichert, so zum Beispiel an das Leben im Meer. Versuchen Sie, die ungeheure Kraft des Meeres zu spüren. Erleben Sie den Unterschied zwischen einem friedlichen ruhigen See und dem rauhen Meer an einem stürmischen Tag. Als nächstes versuchen Sie, einen mächtigen Wasserfall zu spüren, vielleicht die Niagarafälle. Spüren Sie deren atemberaubende Kraft, die rasende Geschwindikeit ? Fühlen Sie nun noch einmal den Unterschied zwischen See, Meer und Wasserfall.

Schritt Anweisung
1. Atmen Sie ein, und denken Sie sich den Atem als eine Welle. Beim Einatmen schwillt sie an, verharrt einen winzigen Augenblick auf dem Höhepunkt und fällt dann in sich gekrümmt wieder zusammen. Das ist das Ausatmen mit dem sie den Körper wieder verlässt. Wiederholen Sie diese Übung mehrmals, und stellen Sie sich vor, dass Sie auf dem Wasser treiben - es trägt Sie, und Sie spüren unter sich seine leichten Wellenbewegungen, die sich in Ihrem Körper und durch Ihn hindurch fortsetzen und alles Negative mit sich fortschwemmen.
2.

Nun sollten Sie versuchen, sich auf die Schwingungen eines Delphins einzustellen. Es kommuniziert mit einem Artgenossen - spüren Sie die feinen Resonanzschwingungen ihres stummen telepathischen Gesprächs ?

3.

Jetzt strecken Sie Ihre Fühler noch weiter aus und erfühlen den Meeresgrund. Lassen Sie sich allmählich in vergangene Erdzeitalter gleiten, als das Meer noch jünger war. Wenn Ihnen dies auch nur annähernd gelingt, werden Sie Veränderungen wahrnehmen, vielleicht sogar in sich selbst.

4. Stellen Sie sich nun vor, dass Sie in ein Boot klettern und sich treiben lassen. Ihr Ziel ist das Zentrum das Bewusstseins, eine Insel in dem Meer, durch das Sie eben gereist sind. Hier setzen Sie sich nieder und verharren eine Weile; geniessen Sie die Ahnung, die Vorfreude auf etwas unausprechlich schönes. Sie fühlen eine wohltuende Abgeschiedenheit. Auf dieser Insel befindet sich ein kleines Kloster. Sie betreten den Innenhof und stellen fest, dass Sie in Ihrer eigenen Mitte angekommen sind. Jetzt gehen Sie weiter und betreten die Klosterzellen - Ihre Schritte hallen auf dem nackten Fussboden wider. Sie kommen an eine grosse hölzerne Pforte mit einem eisernen Schloss- ganz deutlich sehen Sie sie vor sich. Öffnen Sie die Tür und, gehen Sie hindurch und nehmen Sie das, was Sie erblicken werden in sich auf. Bleiben Sie eine Weile dort. Nach und nach, wenn Sie den Zeitpunkt für gekommen halten, beginnen Sie Ihrem Körper wieder gestalt zu geben. Spüren Sie wie er sich anfühlt. Reiben Sie sich die Stirn, dehnen und strecken Sie sich; Sie sollten jetzt völlig entspannt sein.

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Übung2_2

Atemübung für den Solarplexus

Schritt Anweisung
1. Wer an der Kräftigung des Solarplexus arbeitet, muss sich im Gleichgewicht, in der Mitte seiner Aura, befinden. Richtiges, tiefes Atmen - zu beachten vor allem ein gründliches Ausatmen - entspannt ihn und vorhandene Spannungen werden aufgelöst. Praktizieren die im zweiten Abschnitt beginnende Übung nie öfters als siebenmal. Sie können sie Übung auch verändern - dehnen Sie zum Beispiel die eiförmige Aura immer weiter aus. Wachsen Sie sozusagen über sich selbst hinaus. Bewegen Sie nun Ihre Körpermitte. Sie sollten einen Unterschied zu vorher spüren. Ziehen Sie als nächstes einen Kreis um sich selbst, dann ein Quadrat und schliesslich eine Pyramide. Sie bewerkstelligen diese Übung, indem Sie in der jeweiligen Form um Ihren Körper "herumatmen".
2.

Stellen Sie sich einen runden Gegenstand vor, einen Ball zum Beispiel. Befühlen Sie ihn mit ihren Händen.Dann vergessen Sie Hände und Oberkörper und denken nur an Ihre Füsse. Umrunden Sie den Ball mit Ihren Füssen, erfühlen Sie ihn - Ihre Füsse wissen genau, wie er aussieht. Vergleichen Sie diese "Information" mit der "Information" der Hände. Nun stellen Sie sich vor, dass Hände und Füsse dem Torso einverleibt sind und Sie den Ball mit Ihrem Rumpf erfühlen müssen. Schwebt der Ball ? Gleitet er davon ? Lassen Sie ihn springen, und fühlen Sie seine Schwingungen, seine Bewegungen, erwecken Sie ihn zum Leben. Versuchen Sie nun, den Ball mit Händen, Füssen und Körper zugleich zu fühlen. Ihre Augen sind dabei unwichtig, denn jeder Teil Ihres Körpers hat Kontakt zu ihm. Sie senden Schwingungen aus, die den Ball berühren, und empfangen die Schwingungen, die er aussendet.

3.

Stellen Sie sich nun vor, dass Sie mit verbundenen Augen in der Mitte eines Zimmers stehen. Wählen Sie einen kleinen Gegenstand, lenken Sie Ihre Energie auf Ihn. Wählen Sie dann einen grösseren Gegenstand, wiederholen Sie die Übung. Sie werden bemerken, dass der Energiestrahl, den Sie auf das kleine Objekt lenken, relativ dünn bzw. gebündelt ist, der, den Sie auf den grösseren Gegenstand lenken, entsprechend dicker. Bei dieser Art von Energieaustausch können Sie also das Objekt am emittierten Energiestrahl erkennen.

4. Erfühlen Sie nun das ganze Zimmer. Machen Sie sich deutlich, dass Ihr Bewusstsein Schwingungen emittiert, die aus Tönen bestehen. Sie sind von Tönen umgeben. Sie senden Energiebündel aus, feine oder gefächerte und erfühlen so Ihre Umgebung und die darin befindlichen Gegenstände mit jedem Haar und durch jede Hautpore. Die Gegenstände, die Sie erfühlen sind dreidimensional; bewegen Sie sich also um sie herum und ertasten Sie die Form - umspülen Sie jeden Gegenstand mit den Tönen die Sie aussenden.Lenken Sie Ihre Energiestrahlen in eine Richtung und versuchen Sie anhand der Resonanz die Dimensionen der entgegengesetzten Raumhälfte zu erkennen. Im täglichen Leben sieht das so aus: Wenn Sie gelernt haben, einen Wagen zu fahren, werden Sie es bald automatisch tun und gleichzeitig an andere Dinge denken können.

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  fortsetzung folgt.....  
     
 

Buch Referenz:
Titel:        Chakra Energie
Author:    Lilla Bek/Philippa Pullar
Verlag:    Heyne Verlag
ISBN:      3-453-04972-1