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Chakras sind Vitalpunkte
am menschlichen Körper in der indischen Gesundheitslehre.
Die Chakra sind Punkte, an denen Seelisches und Körperliches ineinander
übergehen
und sich gegenseitig durchdringen.
Die sieben Hauptchakra (das Bild links), die als Zentren vitaler Lebensenergie
und übersinnlicher
Wahrnehmung gelten, liegen entlang der Wirbelsäule. Davon befinden
sich die ersten sechs Chakra
innerhalb des stofflichen Körpers, während das siebte ausserhalb
von diesem über dem Scheitelpunkt
des Kopfes ruht.
Im indischen Yoga werden durch besondere Übungen die Chakrapunkte
aktiviert. Beginnend mit dem
ersten unteren , setzt der Yogi eines nach dem anderen nach oben gehend
in Kraft. In jedem einzelnen
Chakra erfährt er eine besondere Art von Glückseligkeit (Ananda).
Durch die Aktivierung der Chakra
verwirklicht er auch besondere Formen der Erkenntnis und inneren vitalen
Kräfte.
Beschreibung der sieben Chakras
Anschliessend beschreibe ich ein paar Entspannungsübungen, die jedermann
durchführen kann. |
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Übungen:
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Übung1
richtig Atmen
Aufwand ca. 15min |
Nehmen Sie sich jeden Tag Zeit, um Ihren Geist zu entleeren
und still zu werden, konzentrieren
Sie sich auf Ihre Aura [ ].
Dabei stellen Sie sich vor, dass Sie selbst und Ihre Aura rein sind
und dass die Umgebung, mit der Sie in Berührung kommen, ebenfalls
gereinigt wird.
| Schritt |
Anweisung |
| 1. |
Strecken und dehnen Sie sich ausgiebig, dadurch kann
Ihr Körper Verkrampfungen
lösen, die die Bauchatmung erschweren würden. |
| 2. |
Setzen Sie sich zunächst einmal bequem hin, und
beginnen Sie den Raum um sich herum zu
spüren. Wie fühlt er sich an ? Sauber ? Oder vollgestopft,
verunreinigt ? Spüren Sie Blockaden ?
Die Aura muss sich unbedingt im Gleichgewicht befinden: Fühlen
Sie sich in Ihrer Mitte - oder
zu weit oben oder unten ? Wenn die Aura weit über den Kopf ragt,
ist meistens zuwenig
Energie in den Füssen. Oder haben Sie keine Ahnung wie sich der
Raum anfühlt ?
Das weist auf eine Blockade in ihrem System hin - die Energien können
nicht ungehindert
fliessen, und irgendwo herrscht ein Energiemangel. |
| 3. |
Unten
Als nächstes beginnen Sie, richtig zu atmen. Atmen Sie kräftig
aus, dann ruhig ein, und
füllen Sie dabei den unteren Teil der Lungen, indem Sie den
unteren Teil des Zwerchfells
einschalten; bei der Ausatmung übt es einen sanften Druck auf
die Bauchorgane aus, bei
der Einatmung hebt sich die Bauchecke.
Mitte
Füllen Sie nun den mittleren Bereich der Lungen. Dabei weitet
sich der Brustkorb.
Oben
Die Schultern heben sich leicht, und der Bauch wird leicht eingezogen,
wodurch sich
die oberen Bereiche der Lunge füllen.
Dieser Atemvorgang besteht nicht aus drei Abschnitten , sondern
ist eine fliessende
Bewegung. Atmen Sie langsam aus. Halten Sie den Brustkorb in seiner
Position. Der
Bauch zieht sich zunächst etwas ein, wenn die Luft aus den
Lungen entweicht, hebt sich
die Bauchdecke wieder.
Das ist die Grund-Atemtechnik, die bei allen Atemübungen angewendet
wird. |
| 4. |
Atmen Sie nun siebenmal auf diese Weise, und zwar den
Rücken entlang aufwärts,
dann siebenmal an der Vorderseite abwärts.
Spüren Sie was Sie tun und gehen Sie jedes mal ein wenig weiter
aus sich heraus.
Beobachten Sie, wie weit Sie im Verlauf des Ein- und Ausatmen kommen
und
bilden Sie die Form eines Eis. |
| 5. |
Als nächstes wiederholen Sie diese Übung,
indem Sie den Atem die rechte Körperseite
hinauf wandern und entlang der linken hinab wandern lassen. Beim
Einatmen wandern Sie
aufwärts und beim Ausatmen abwärts, siebenmal. |
| 6. |
Nun ist der Sie umgebende Raum sauber. Er hat einen
Angenehmen Geruch und Klang,
seine Qualität hat sich verbessert.
Wenn Sie Ihren Raum derart leeren und mit der Vorstellung von all
den schönen Dingen,
die Sie lieben füllen, fliesst ein Grossteil der schlechten Schwingungen
ab. |
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Übung1_1
Energie spüren
Aufwand ca. 15min |
Vor dieser Übung sollte der Raum gesäubert
sein wie es in Übung 1 beschrieben wird. Am besten führen Sie
Übung 1 und Übung 1_1 unmittelbar hintereinander aus. Wichtig
bei dieser Übung ist auch , dass Sie wieder eine möglichst bequeme
Stellung einnehmen.
| Schritt |
Anweisung |
| 1. |
Denken Sie nun an den Raum unter Ihren
Füssen. Machen Sie sich die Chakras in Ihren Füssen bewusst
- sie müssen besonders gut entspannt werden, denn sie bewirken
Reaktionen im Stirnchakra. |
| 2. |
Entspannen Sie die Zehen und die Zehenzwischenräume,
umfassen Sie im Geist die Ferse. Streicheln Sie in Ihrer Vorstellung
die Fusssohlen und spüren Sie, wie die verschiedenen Energien
dort beginnen, positiv zu strahlen. Denken Sie an warmes Wasser, weiches
Gras oder Morgentau, bis die Füsse sich entkrampfen. |
| 3. |
Wenn die Ferse entspannt ist, entspannt
sich der ganze Fuss, und die Energieströme steigen durch die
Knöchel auf. (Sie spüren diesen Energiestrom vielleicht
wie warmes oder kaltes Wasser oder ein Kribbeln). Lassen Sie Ihren
Geist nun zu den Knien wandern, und setzen Sie alle negative Energie,
die sich dort angesammelt hat, frei. |
| 4. |
Wenn Sie sich wohlig und entspannt fühlen, öffnen
sich Ihre kleinen Zentren. Wandern Sie nun zur Hüfte weiter.
Die Chakras dort fühlen sich entspannt und positiv an, sie pulsieren
kräftig. Wandern Sie weiter in den Bauch; lassen Sie alle Anspannung
aus ihm heraus fliessen.
Als nächstes wandern Sie in die Lungen.Versuchen Sie den Luftaustausch,
der in Ihnen stattfindet, zu spüren; sie fühlen sich weiss
und rein an, ihre Ausstrahlung stärkt den ganzen Körper.
|
| 5. |
Sie fühlen sich gestärkt und sehr lebendig.
Die Energien strömen in Sie ein, wie ein Strom fliessen sie
durch die Zehen und in die Wirbelsäule, die sofort reagiert,
sich entspannt und öffnet. Ungehindert kann so die Energie
der Erde aufsteigen und sich mit der kosmischen Energie vereinigen.
Stellen Sie sich den Scheitelpunkt als eine goldene Fontäne
vor, die kosmische Energien anzieht und Sie in ein leuchtendes Lichtwesen
verwandelt. |
| 6. |
Nun ist der Sie umgebende Raum sauber. Er hat einen
Angenehmen Geruch und Klang,
seine Qualität hat sich verbessert.
Wenn Sie Ihren Raum derart leeren und mit der Vorstellung von all
den schönen Dingen,
die Sie lieben füllen, fliesst ein Grossteil der schlechten Schwingungen
ab. |
| 7. |
Wenn Sie sich und Ihren Raum gereinigt haben, werden
verstärkt Energien umgewandelt. Sie ziehen nun vermehrt kosmische
Energie an, ebenso die Kräfte der Erde. Sie ziehen sie an und
wandeln sie um, und was Sie nicht verwerten, wird von der Erde absorbiert. |
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Übung1_2
Entspannungsübung |
Vor dieser Übung sollte der Raum gesäubert sein
wie es in Übung 1 beschrieben wird. Am besten führen Sie Übung
1 und Übung 1_1 unmittelbar hintereinander aus. Wichtig bei dieser
Übung ist auch , dass Sie wieder eine möglichst bequeme Stellung
einnehmen.
| Schritt |
Anweisung |
| 1. |
Machen Sie es sich bequem, schliessen Sie Ihre Augen.
Sie fühlen sich wohl, sicher und friedvoll. Nehmen Sie sich vor,
dass Geräusche Sie nicht stören werden. Versuchen Sie jetzt,
Ihre Haut zu spüren. Wie fühlen sich die Kleider auf der
Haut an ? Spüren Sie ganz bewusst, werden Sie sich auch Ihrer
Muskeln und Ihrer Knochen bewusst. |
| 2. |
Beginnen Sie nun mit einer ganz einfachen Übung:
Wandern Sie im Geist durch Ihren Körper, indem Sie das Prinzip
der Gegensätzlichkeiten anwenden - anspannen / loslassen, verspannt/
locker, hart/weich. Beginnen Sie bei den Füssen. Sie atmen
tief und langsam ein und spannen dabei die Zehen an. Nun atmen Sie
sanft und langsam aus und entspannen sie dabei wieder. Massieren
sie in Ihrer Vorstellung die Zehenzwischenräume von oben nach
unten, dann den Rist und die Ferse. Lassen Sie auch die geringste
Anspannung los. Allmählich beginnt das Schwingungsfeld im Bereich
Ihrer Füsse sich zu verändern, Sie fühlen sich ausgesprochen
wohl und angenehm entspannt. Die Umrisse der Füsse beginnen,
langsam zu verschwinden - lösen Sie sie nach und nach vollkommen
auf. An ihrer Stelle sehen Sie nun langsam vibrierende Energiefelder. |
| 3. |
Wandern Sie weiter zu den Waden. Atmen Sie tief
ein, und spannen Sie sie an, nehmen Sie ihre Form bewusst wahr.
Beim langsamen ausatmen lassen Sie die Anspannung los, immer mehr,
bis sich die Beine lang und länger anfühlen. Gehen Sie
in Ihrer Vorstellung durch Sie hindurch, durch das Muskelgewebe
und die Knochen. Nach und nach lösen sich die Waden auf. |
| 4. |
Atmen Sie wieder tief ein, und erfühlen Sie die
Konturen der Knie. Atmen Sie ganz langsam aus, und lösen Sie
alles Negative in diesem Bereich auf. Berühren Sie sie im Geiste,
und beginnen Sie mit der Auflösung. |
| 5. |
Als nächstes Konzentrieren Sie sich auf die Gesässbacken.
Atmen Sie wieder tief ein, und pressen Sie sie fest zusammen; atmen
Sie aus, und lockern Sie sie ganz langsam.
Entspannen Sie nun das Grundchakra an der Basis des Rückengrats,
bis dieser Bereich sich angenehm anfühlt. Das Wohlgefühl
steigert sich nun zu einer umfassenden Empfindung, Sie riechen und
fühlen sich umgeben von schönen Düften. |
| 6. |
Wandern Sie nun in den Unterleib weiter. Atmen Sie tief
und kräftig ein, halten Sie den Atem kurz an und straffen Sie
dabei die Bauchdecke. Beim Ausatmen entspannen Sie diesen Bereich.
Der Bauch fühlt sich nun weich an und beginnt, sich aufzulösen. |
| 7. |
Jetzt wandern Sie mit Ihrem Bewusstsein in das Sonnengeflecht
über dem Nabel, den Solarplexus. Atmen Sie tief einm stellen
Sie sich dabei seine Struktur vor. Beim Ausatmen weichen Sie seine
Umrisse auf, lassen sie los und beginnen, auch Ihre Organe, das Muskelgewebe
und die Zellen aufzulösen. Stellen Sie sich einen Sonnenstrahl
vor, der diesen Bereich in pures Licht, wie strahlendes Gold, taucht,
das Sie reinigt. |
| 8. |
Sie sind nun ganz ruhig. Stellen Sie sich jetzt alle
Nervenendenplatten im unteren Körperbereich vor, alle dort liegenden
Akupunkturpunkte, die ein warmes Licht ausstrahlen. Das Licht durchdringt
Sie immer mehr. Der goldene Energiestrom fliesst vom Wurzelchakra
durch das Rückgrat in Ihrem Körper aufwärts zum Sonnengeflecht
und weiter in das Herzchakra. Das Herz beginnt, sich aufzulösen,
es öffnet sich wie eine Blume. Schauen Sie hinein und betrachten
Sie das goldene Energiezentrum in seinem Innern. Atmen Sie tief ein,
und beim Ausatmen lassen Sie die Schulten fallen. |
| 9. |
Wandern Sie nun entlang der Arme zu den Händen.
Schicken Sie ein Gefühl der Entspannung in die Handflächen,
und erspüren Sie Ihre Hände, sie sich weich anfühlen.
Die Finger beginnen sich aufzulösen, dann das Handgelenk. Die
Hände haben ein transparentes Aussehen angenommen, sind zu strahlenden
Energiewirbeln geworden. Sie empfinden eine grosse Ruhe und fühlen
sich völlig entspannt. |
| 10. |
Als nächstes Wandern Sie in die Ellenbogen.
Berühren Sie sie in Ihrer Imagination. Erfühlen Sie die
Schultern und den Rücken, währen der goldene Energiestrom
durch die Kanäle der Wirbelsäule aufwärts steigt.
Die rechte und die linke Körperhälfte sind in völligem
Gleichgewicht. |
| 11. |
Jetzt entspannen Sie den Hals, die Kehle. Negativität
in diesem Bereich löst sich auf. Das Gefühl der vollkommenen
Ruhe wird stärker, breitet sich auch hier aus. Ihr Gesicht fühlt
sich weich an, während Sie Lippen und Kiefer entspannen. Der
Energiestrom erreicht den Gaumen und steigt weiter in die Hypophyse
und in die Zirbeldrüse. |
| 12. |
Sie wandern zu Ihren Augen. Obwohl Sie die Augen geschlossen
halten, sehen Sie, als wären sie geöffnet. Stellen Sie sich
die Augen wie zwei Brunnen vor, durch die Sie hindurchschauen können,
immer tiefer und tiefer, bis sich ein Gefühl des Schwebens einstellt.
Sie schweben nun in Ihre Stirn und in sas Dritte Auge, den Bereich
zwischen den Augenbrauen. |
| 13. |
Entspannen Sie jetzt die Ohren und den Hinterkopf. Stellen
Sie sich vor, wie sich alle Akupunkturpunkte in Ihrem Körper
öffnen und entfalten. Ihr Körper erstrahlt nun mit unzähligen
Lichtpunkten - wie die Sterne einer Galaxis. Sie sehen sich als einen
strahlenden Lichtkörper. |
| 14. |
Eine perlmuttfarbene, strahlende Gestalt nähert
sich und schmückt Ihren Kopf mit einem Blütenkranz - Rosen,
Lilien Jasmin, was immer Sie mögen. Riechen Sie daran, streicheln
Sie die Blüten. Die Gestalt berührt Sie, und durch Ihre
Hände strömt Energie in Ihren Körper. Durch den Scheitel
ergiesst sich ein Strom reinigender Energien in ihn und schwemmt alles
Negative fort, nimmt Spannungen und Ängste mit sich, Müdigkeit
und Krankheit. Durch die Poren verlassen diese den Körper; Sie
sehen, wie sie als kleine Schmutzpartikel davonschweben und sich entfernen,
bis Sie nur noch von Reinheit und Klarheit umgeben und durchdrungen
sind. |
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|
Übung2
Grundchakra
|
Vor dieser Übung sollten Sie völlig entspannt
sein. Benutzen Sie dazu die Entspannungsübungen Übung 1_1 oder
die Übung 1_2.
Im Grundchakra sind die Erinnerungen an die verschiedenen Phasen der
Evolution gespeichert, so zum Beispiel an das Leben im Meer. Versuchen
Sie, die ungeheure Kraft des Meeres zu spüren. Erleben Sie den Unterschied
zwischen einem friedlichen ruhigen See und dem rauhen Meer an einem stürmischen
Tag. Als nächstes versuchen Sie, einen mächtigen Wasserfall
zu spüren, vielleicht die Niagarafälle. Spüren Sie deren
atemberaubende Kraft, die rasende Geschwindikeit ? Fühlen Sie nun
noch einmal den Unterschied zwischen See, Meer und Wasserfall.
| Schritt |
Anweisung |
| 1. |
Atmen Sie ein, und denken Sie sich den Atem als eine
Welle. Beim Einatmen schwillt sie an, verharrt einen winzigen Augenblick
auf dem Höhepunkt und fällt dann in sich gekrümmt wieder
zusammen. Das ist das Ausatmen mit dem sie den Körper wieder
verlässt. Wiederholen Sie diese Übung mehrmals, und stellen
Sie sich vor, dass Sie auf dem Wasser treiben - es trägt Sie,
und Sie spüren unter sich seine leichten Wellenbewegungen, die
sich in Ihrem Körper und durch Ihn hindurch fortsetzen und alles
Negative mit sich fortschwemmen. |
| 2. |
Nun sollten Sie versuchen, sich auf die Schwingungen
eines Delphins einzustellen. Es kommuniziert mit einem Artgenossen
- spüren Sie die feinen Resonanzschwingungen ihres stummen
telepathischen Gesprächs ? |
| 3. |
Jetzt strecken Sie Ihre Fühler noch weiter
aus und erfühlen den Meeresgrund. Lassen Sie sich allmählich
in vergangene Erdzeitalter gleiten, als das Meer noch jünger
war. Wenn Ihnen dies auch nur annähernd gelingt, werden Sie
Veränderungen wahrnehmen, vielleicht sogar in sich selbst. |
| 4. |
Stellen Sie sich nun vor, dass Sie in ein Boot klettern
und sich treiben lassen. Ihr Ziel ist das Zentrum das Bewusstseins,
eine Insel in dem Meer, durch das Sie eben gereist sind. Hier setzen
Sie sich nieder und verharren eine Weile; geniessen Sie die Ahnung,
die Vorfreude auf etwas unausprechlich schönes. Sie fühlen
eine wohltuende Abgeschiedenheit. Auf dieser Insel befindet sich ein
kleines Kloster. Sie betreten den Innenhof und stellen fest, dass
Sie in Ihrer eigenen Mitte angekommen sind. Jetzt gehen Sie weiter
und betreten die Klosterzellen - Ihre Schritte hallen auf dem nackten
Fussboden wider. Sie kommen an eine grosse hölzerne Pforte mit
einem eisernen Schloss- ganz deutlich sehen Sie sie vor sich. Öffnen
Sie die Tür und, gehen Sie hindurch und nehmen Sie das, was Sie
erblicken werden in sich auf. Bleiben Sie eine Weile dort. Nach und
nach, wenn Sie den Zeitpunkt für gekommen halten, beginnen Sie
Ihrem Körper wieder gestalt zu geben. Spüren Sie wie er
sich anfühlt. Reiben Sie sich die Stirn, dehnen und strecken
Sie sich; Sie sollten jetzt völlig entspannt sein. |
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Übung2_2
Atemübung für den Solarplexus |
| Schritt |
Anweisung |
| 1. |
Wer an der Kräftigung des Solarplexus arbeitet,
muss sich im Gleichgewicht, in der Mitte seiner Aura, befinden. Richtiges,
tiefes Atmen - zu beachten vor allem ein gründliches Ausatmen
- entspannt ihn und vorhandene Spannungen werden aufgelöst. Praktizieren
die im zweiten Abschnitt beginnende Übung nie öfters als
siebenmal. Sie können sie Übung auch verändern - dehnen
Sie zum Beispiel die eiförmige Aura immer weiter aus. Wachsen
Sie sozusagen über sich selbst hinaus. Bewegen Sie nun Ihre Körpermitte.
Sie sollten einen Unterschied zu vorher spüren. Ziehen Sie als
nächstes einen Kreis um sich selbst, dann ein Quadrat und schliesslich
eine Pyramide. Sie bewerkstelligen diese Übung, indem Sie in
der jeweiligen Form um Ihren Körper "herumatmen". |
| 2. |
Stellen Sie sich einen runden Gegenstand vor, einen
Ball zum Beispiel. Befühlen Sie ihn mit ihren Händen.Dann
vergessen Sie Hände und Oberkörper und denken nur an Ihre
Füsse. Umrunden Sie den Ball mit Ihren Füssen, erfühlen
Sie ihn - Ihre Füsse wissen genau, wie er aussieht. Vergleichen
Sie diese "Information" mit der "Information"
der Hände. Nun stellen Sie sich vor, dass Hände und Füsse
dem Torso einverleibt sind und Sie den Ball mit Ihrem Rumpf erfühlen
müssen. Schwebt der Ball ? Gleitet er davon ? Lassen Sie ihn
springen, und fühlen Sie seine Schwingungen, seine Bewegungen,
erwecken Sie ihn zum Leben. Versuchen Sie nun, den Ball mit Händen,
Füssen und Körper zugleich zu fühlen. Ihre Augen
sind dabei unwichtig, denn jeder Teil Ihres Körpers hat Kontakt
zu ihm. Sie senden Schwingungen aus, die den Ball berühren,
und empfangen die Schwingungen, die er aussendet. |
| 3. |
Stellen Sie sich nun vor, dass Sie mit verbundenen
Augen in der Mitte eines Zimmers stehen. Wählen Sie einen kleinen
Gegenstand, lenken Sie Ihre Energie auf Ihn. Wählen Sie dann
einen grösseren Gegenstand, wiederholen Sie die Übung.
Sie werden bemerken, dass der Energiestrahl, den Sie auf das kleine
Objekt lenken, relativ dünn bzw. gebündelt ist, der, den
Sie auf den grösseren Gegenstand lenken, entsprechend dicker.
Bei dieser Art von Energieaustausch können Sie also das Objekt
am emittierten Energiestrahl erkennen. |
| 4. |
Erfühlen Sie nun das ganze Zimmer. Machen Sie sich
deutlich, dass Ihr Bewusstsein Schwingungen emittiert, die aus Tönen
bestehen. Sie sind von Tönen umgeben. Sie senden Energiebündel
aus, feine oder gefächerte und erfühlen so Ihre Umgebung
und die darin befindlichen Gegenstände mit jedem Haar und durch
jede Hautpore. Die Gegenstände, die Sie erfühlen sind dreidimensional;
bewegen Sie sich also um sie herum und ertasten Sie die Form - umspülen
Sie jeden Gegenstand mit den Tönen die Sie aussenden.Lenken Sie
Ihre Energiestrahlen in eine Richtung und versuchen Sie anhand der
Resonanz die Dimensionen der entgegengesetzten Raumhälfte zu
erkennen. Im täglichen Leben sieht das so aus: Wenn Sie gelernt
haben, einen Wagen zu fahren, werden Sie es bald automatisch tun und
gleichzeitig an andere Dinge denken können. |
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fortsetzung folgt..... |
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Buch Referenz:
Titel: Chakra Energie
Author: Lilla Bek/Philippa Pullar
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 3-453-04972-1
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